REVIEW: PAULO COELHO – HIPPIE

Wer davon träumt in die Vergangenheit zu reisen, um in den wilden 70ern das Hippiedasein mitzuerleben – der findet genau die richtige Zeitmaschine im neusten Buch von Paulo Coelho …

Flower-Power, LSD, Nacktheit, freie Liebe, weite Reisen und wilde Partys. Die Hippiebewegung war die vielleicht spannendste Zeit überhaupt. Revolution, Frieden und Freiheit bestimmen die Gesinnung einer Generation, die von einer besseren Welt träumt. Auch der brasilianische Autor Paulo Coelho ist ein Anhänger der Hippies und entflieht den Konflikten mit seinem wohlhabenden Elternhaus, die ihn zeitweilig sogar in eine Psychiatrische Klinik einweisen ließen.

„Der Tanz verändert alles, fordert einem alles ab, im Tanz sind alle gleich. Wer innerlich frei ist, tanzt, selbst wenn er in einer Zelle oder in einem Rollstuhl sitzt. Denn tanzen besteht nicht nur darin, bestimmte Bewegungen zu wiederholen, es bedeutet, mit einer höheren Macht ganz ohne Angst und Selbstbezogenheit zu kommunizieren.“ 

Paulo Coelho schafft es in jedem Buch seine Weisheiten und Erkenntnisse über das Leben einzubinden, ohne dabei belehrend oder unnahbar zu wirken. Nicht ohne Grund begeistert er so 11 Millionen Leser auf der ganzen Welt. Insbesondere sein neustes Werk „Hippie“ ist Pflichtlektüre für Coelho-Fans, denn hier erzählt der Bestseller Autor aus einem Abschnitt seines eigenen Lebens. 

Mit dem Vorwort „Was in diesem Buch berichtet wird, habe ich selbst erlebt.“ lässt die Aufregung steigen, sobald man das Buch aufgeschlagen hat. Der junge Paulo Coelho schreibt von sich in dritter Person und nimmt uns mit auf eine Lebensreise. Von Amsterdam nach Kathmandu, in einem Bus, der für nur 70$ über den Hippie-Trail fährt. Gemeinsam mit Karla, einer emanzipierten Holländerin, die es sich in den Kopf gesetzt hat nach Nepal zu reisen. Auf der Suche nach Freiheit, dem Sinn des Lebens und Revolution leben sie den Traum einer gesamten Generation.

„Lege dein ganzes Wissen ab und schaffe Raum in deiner Seele, die vom Absoluten erfüllt sein wird. Denn das Wissen der Menschen ist Wahnsinn vor Gott.“

In den 70ern, als Paulo selbst noch jung und auf der Suche nach sich war, trifft er auf Menschen und Situationen, die ihm seinen Weg weisen. Mit der Vision Autor zu werden, um irgendwann einen tieferen Sinn vermitteln zu können, beschreibt er seine langhaargie Hippie-Vergangenheit als spirituelle Reise zu sich selbst. Der autobiographische Einblick in das frühere Leben des Autors ist die perfekte Reiselektüre, denn sie macht Lust auf die große weite Welt. 

Mehr zum Buch, über den Autor und sogar etwas zu gewinnen gibt es hier: https://www.diogenes.ch/microsites/coelho-hippie.html  

In Kooperation mit dem Diogenes Verlag



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